Wieder grünes Licht: Neue Runde um Kraftwerk Sellrain/Silz

Das Bundesverwaltungsgericht soll nachgebessert und wieder grünes Licht für Sellrain/Silz gegeben haben. Der Gang zum Höchstgericht wird erwartet.

Ende 2018 wurde der Ausbau der Kraftwerksgruppe Sellrain/Silz vorübergehend gestoppt. Nun könnte wieder Bewegung in die Sache kommen.
© Thomas Böhm

Kühtai –Ende 2018 war die Tiwag durch ein negatives Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofs überrascht worden. Nach Beschwerden der Gemeinde Neustift, des Österreichischen und Deutschen Alpenvereins sowie des Umweltdachverbands kippte das Höchstgericht in Wien damals den positiven Bescheid des Bundesverwaltungsgerichts für die Umweltverträglichkeit (UVP) der Kraftwerkserweiterung von Sellrain/Silz. Grund für die Aufhebung waren die zu unkonkret formulierten Ausgleichsmaßnahmen für den unvermeidbaren Verlust von Mooren und hochwertigen Feuchtlebens­räumen im Längental. Die Causa wandert­e wieder an das Bundesverwaltungsgericht.

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