Kokainschmuggel-Schiff wird zum künstlichen Korallenriff

Mit 200 Tonnen Beton an Bord wurde an der Küste von Florida ein ehemaliges Kokain-Schmuggel-Schiff versenkt. Künftig soll es als künstliches Riff dienen.

Der ehemalige Drogenschmuggel-Frachter "Voici Bernadette" auf dem Weg zum Meeresgrund.
© Screenshot/YouTube/JoshDugan

Miami - Mit reichlich Betonballast an Bord wurde der ehemalige Drogenschmuggel-Frachter "Voici Bernadette" eindrucksvoll im Meer vor Florida versenkt. Das 55 Meter lange Schiff wurde in der Vergangenheit vor allem zur Kokain-Lieferung von Haiti nach Miami eingesetzt.

Der US-Zoll beschlagnahmte die "Voici Bernadette" schließlich und übergab sie an den Küstenschutz. Künftig soll sie als künstliches Riff dienen und Meeresbewohnern in 30 Metern Tiefe Zuflucht bieten. Alle umweltschädlichen Schiffsteile wurden von freiwilligen Helfern vor der Senkung entfernt. (TT.com)


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