Tirols größte Schule platzt aus allen Nähten

43 Schulräume für 54 Klassen: Die HTL Anichstraße leidet unter akuter Raumnot. Für 4,3 Mio. Euro wird nun um zehn Räume ausgebaut – am Areal ist der Platz begrenzt.

Akuter Platzmangel herrscht hinter diesen Mauern in der HTL Anichstraße in Innsbruck: Ein Ausbau für 4,3 Mio. Euro soll Abhilfe schaffen.
© Foto TT/Rudy De Moor

Von Max Strozzi

Innsbruck –Die HTL Anichstraße in Innsbruck ist eine geschichtsträchtige und renommierte Schule, deren Schüler regelmäßig aufhorchen lassen, zuletzt etwa mit der Entwicklung eines automatischen Geisterfahrer-Warnschilds für die Auffahrtsrampe Schönberg oder einem Flaschenzug für Bergungen. Die 1877 gegründete und zuletzt in den 80er- und 90er-Jahren erweiterte Schule platzt allerdings aus allen Nähten und muss dringend ausgebaut werden. „Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage herrscht in der Schule akute Raumnot“, geht aus den Unterlagen zum Architekturwettbewerb für den Umbau hervor. Mit ihren rund 1350 Schülern und 200 Lehrern gilt die HTL Anichstraße als größte Schule Westösterreichs. Sie verfügt über 43 Stammklassen, tatsächlich geführt werden aber 52 bis 54 Klassen. Aufgefangen wird die Raumnot derzeit mit einem System von „Wanderklassen“, bei dem die Schulklassen häufig die Räume wechseln müssen. Es ergibt sich entsprechend ein „Fehlbedarf von mindestens zehn Stammklassen“, um den aktuellen Bedarf zu decken.

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