Zählung per App soll Überblick über aktuellen Schmetterlingsbestand bieten

Die jährliche Schmetterlingszählung, die am kommenden Freitag startet und bis 28. Juli angesetzt ist, soll einen Überblick über den aktuellen Bestand bieten.

Der Apollofalter ist stark bedroht – in Fließ ist er noch zu finden. Aber sein Lebensraum schwindet.
© Huemer

Wien – 4000 Schmetterlingsarten gibt es in Österreich, doch bereits 50 Prozent von ihnen gelten als gefährdet. Mit dem Schwinden ihrer Lebensräume reduzieren sich auch die Möglichkeiten, die bunten „Gaukler der Lüfte“ in der Natur zu beobachten. Die jährliche Schmetterlingszählung, die am kommenden Freitag startet und bis 28. Juli angesetzt ist, soll einen Überblick über den aktuellen Bestand bieten.

Abgewickelt wird die Zählung über die App „Schmetterlinge Österreichs“ – www.schmetterlingsapp.at/app – können Schmetterlinge einfach und schnell fotografiert und bestimmt werden. Vorbild für die App war die Partnervermittlung Tinder – ähnlich wie dort, kann mittels Filter und „Wischen“ spielerisch der – hoffentlich - richtige Schmetterling gefunden und „gematcht“ werden. 140 in Österreich vertretene Schmetterlingsarten - Tagfalter – sind mit hochwertigen Fotos und genauen Steckbriefen eingespielt, die Artenanzahl soll laufend erhöht werden. (APA)

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