Rückruf für Mehl in Bayern: Kann „zu Halluzinationen führen“

Im „Roggenmehl Type 1150“ des Unternehmens Kunstmühle wurde eine erhöhte Alkaloid-Konzentration festgestellt. Es handelt sich um einen Giftstoff aus dem Mutterkorn.

(Symbolfoto)
© Thomas Boehm / TT

Ingolstadt — Das Unternehmen Kunstmühle Reisgang ruft in Bayern verkauftes Roggenmehl zurück. In dem Produkt „Roggenmehl Type 1150" sei eine erhöhte Konzentration von Alkaloiden festgestellt worden, teilte das Unternehmen am Montagabend mit. „Alkaloide finden sich hauptsächlich im Mutterkorn, das auf Getreideähren und Gräsern wächst", hieß es.

Ein Verzehr könne zu Übelkeit, Kopfschmerzen, Bluthochdruck — und „in seltenen Fällen" zu Halluzinationen führen. Betroffen sind Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 17.07.2020. Kunden, die das Mehl gekauft haben, können es in der jeweiligen Verkaufsstätte zurückgeben und erhalten den Kaufpreis zurück. Ein Kassenbon muss nicht vorgezeigt werden. (dpa)

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