Betriebsratswahl in den TSD wird angefochten

Gegen die Vorverlegung der Betriebsratswahl um drei Jahre in der Flücht-lingsgesellschaft wird jetzt geklagt. Sie soll für nichtig erklärt werden.

In der Flüchtlingsgesellschaft, die auch die Notschlafstellen betreut, geht es auch betriebsintern turbulent zu.
© Vanessa Rachlé / TT

Von Peter Nindler

Innsbruck –2017 wurde bei den Tiroler Sozialen Diensten (TSD) der Betriebsrat gewählt. Das Gremium um den Vorsitzenden Harald Gheri manövrierte die Belegschaft umsichtig durch äußerst turbulente Zeiten. Wegen finanzieller Probleme aufgrund zurückgehender Asylwerberzahlen musste ein Sozialplan vereinbart werden, jetzt steht erneut eine Restrukturierungsphase an. Rund 100 der aktuell 214 Beschäftigten sollen das Unternehmen verlassen, seit 1. Juli hat die 2015 aus der Landesverwaltung in eine eigene Gesellschaft ausgegliederte Flüchtlingsbetreuung mit dem Sozialmanager Johann Aigner einen neuen Geschäftsführer. Bis Ende des Monats benötigt es einen neuen Sozialplan in Millionenhöhe.

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