Ausschreitungen in Paris nach Algerien-Sieg im Afrika-Cup

In der französischen Hauptstadt Paris ist es nach einem Sieg der algerischen Fußballnationalmannschaft beim Afrika-Cup in Ägypten zu Ausschreitungen gekommen. Dabei wurden am Donnerstagabend mehrere Geschäfte nahe des Prachtboulevards Champs-Elysées geplündert. Randalierende Fußballfans lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Die algerische Fußballnationalmannschaft hatte beim Afrika-Cup in Ägypten das Team der Elfenbeinküste besiegt und damit das Halbfinale des Turniers erreicht. In Paris, wo viele Menschen algerischer Abstimmung leben, zogen daraufhin tausende Menschen jubelnd zu den Champs-Elysées.

Dutzende Menschen schlugen dann in der Gegend Schaufenster ein und plünderten Geschäfte, unter anderem einen Motorradshop. Die Randalierer nahmen sich Helme, Handschuhe und sogar Motorräder, bis die Polizei einschritt.

Am nahegelegenen Triumphbogen wurden Polizisten mit Wurfgeschossen beworfen. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein und nahmen mindestens einen Menschen fest.

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