Viele Bürgermeister sind amtsmüde und werfen das Handtuch

In Tirol steht ab Februar 2020 eine Rücktrittswelle von Bürgermeistern bevor. Gemeindepräsident Schöpf spricht von hohem Frustpotenzial. Die Debatte über Gemeindefusionen kocht neu auf.

Zahlreiche Bürgermeister in Tirol möchten ihre Amtszeit ab 2020 frühzeitig stoppen.
© Thomas Böhm/TT

Innsbruck –Ende Februar 2016 wurden die Bürgermeister und die Gemeinderäte in Tirol gewählt, in knapp drei Jahren geht ihre Amtsperiode zu Ende. Jetzt sorgt eine Mitteilung der Gemeindeabteilung im Land für Diskussionen. Keine große Überraschung, denn in vielen Gemeindestuben rumort es schon seit Monaten. Zahlreiche Bürgermeister sind amtsmüde und wollen vorzeitig zurücktreten. Deshalb gibt es immer mehr Anfragen, schließlich sollen Wahlen vermieden und der Bürgermeister vom Gemeinderat gewählt werden. In ihrem Info-Schreiben weist die Gemeindeabteilung „aufgrund entsprechender Anfragen“ darauf hin, dass innerhalb einer Zwei-Jahres-Frist vor den regulären Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen der Gemeinderat den neuen Ortschef wählt.

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