Marco Spitzar im artdepot: Anzugträger, die Fußbäder mögen

Innsbruck – Der vor 55 Jahren in Norddeutschland geborene Marco Spitzar war viel in der Welt unterwegs, bevor er sich mit seiner Werbeagentu...

Mit Uhu überzogene Arbeit von Marco Spitzar (Ausschnitt).
© artdepot

Innsbruck –Der vor 55 Jahren in Norddeutschland geborene Marco Spitzar war viel in der Welt unterwegs, bevor er sich mit seiner Werbeagentur in Vorarlberg niedergelassen hat. Um als Gironcoli-Schüler allerdings das „Kunst-Machen“ nicht lassen zu wollen, was auch gut ist, wie seine Personale im Innsbrucker artdepot zeigt. Ist das, was Spitzar macht, doch sehr speziell. Indem er seine gern auf den Seiten vergilbter Schulhefte oder alter Geldscheine zelebrierten Arbeiten meist mit Uhu-Kleber malt bzw. mit diesem wie einem Firnis überzieht.

Inhaltlich scheinen Knöpfe, Gurken oder Fußbäder nehmende Anzugträger eine Obsession Spitzars zu sein. Surreal zugespitzt in schräg inszenierten Szenarien, in denen sich Menschen an die Brustwarzen bzw. Soldaten an die Uniformknöpfe fassen oder – auf großen Leinwänden – Knöpfe objekthaft losgelöst durch Räume zu fliegen scheinen. (schlo)

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