Gespräche über Asbest in Schwoich gehen weiter

Das Gesprächsklima sei gut, „aber noch gibt es nichts Greifbares", erzählt der Schwoicher Bürgermeister Josef Dillersberger. Vorgestern Aben...

LHStv. Ingrid Felipe im Gespräch mit Mitgliedern der Bürgerinitiative in Schwoich.
© Nageler

Das Gesprächsklima sei gut, „aber noch gibt es nichts Greifbares", erzählt der Schwoicher Bürgermeister Josef Dillersberger. Vorgestern Abend hatte es ein Treffen mit der Konzernspitze der Rohrdorfer-Gruppe wegen der geplanten Bauschuttdeponie gegeben. Wie berichtet, treibt die geplante Ablagerung von Asbest die Bevölkerung auf die Barrikaden. Sie sei zwar teilweise vom Tisch, wie Dillersberger im Gespräch mit der TT erklärt, aber eben noch nicht ganz. Das Problem sei, dass weiterhin die Möglichkeit zur Ablagerung bestünde. „Wir haben den Gesprächspartnern von Rohrdorfer die Bedenken der Gemeinde und der Bevölkerung nahegebracht. Sie haben versprochen, das konzernintern abzusprechen und einen Vorschlag vorzulegen", sagt Dillersberger. Die Gespräche werden während des Sommers fortgesetzt. Die nächste mündliche Behördenverhandlungsrunde dürfte im Herbst stattfinden. Heute ist LH-Stellvertreterin Ingrid Felipe (Grüne) zu einem Lokalaugenschein in Schwoich. Ihr waren am Samstag von der Bürgerinitiative 2026 Unterschriften gegen die Deponie übergeben worden. (wo)

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