Brandanschlag in Filmstudio: Mindestens 24 Tote in Japan

Laut ersten Berichten soll ein 41-jähriger Mann eine brennbare Flüssigkeit versprüht und diese dann angezündet haben. Über ein Motiv ist nichts bekannt.

Die Behörden gehen von Brandstiftung aus. Der Verursacher soll sich unter den Verletzten befinden.
© APA/AFP/JIJI PRESS

Kyoto – Bei einem mutmaßlichen Brandanschlag auf ein Filmstudio in Japan sind am Donnerstag mindestens 24 Menschen getötet worden. 35 Menschen wurden nach Angaben der Feuerwehr verletzt, mehrere davon schwer.

Nach Angaben der Polizei hatte ein Verdächtiger am Vormittag eine „Flüssigkeit“ in dem Studio verschüttet, in dem Zeichentrickfilme produziert werden, und sie dann angezündet. Die Feuerwehr erklärte, Anrufer hätten eine „laute Explosion“ gemeldet. Die Feuerwehr war mit 35 Fahrzeugen im Einsatz, nach rund drei Stunden hatte sie den Brand weitgehend gelöscht.

Nach Angaben japanischer Medien wurde der Verdächtige festgenommen. Der Sender NHK berichtete, der Mann sei durch das Feuer verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert worden, wo er unter Bewachung stehe. Das Motiv des Mannes blieb zunächst offen. (APA/dpa/AFP)

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