Führerscheinkandidat rastete bei Prüfung aus: Auto kaputt, Anzeige

Ausgerechnet bei der Führerscheinprüfung raste der 33-Jährige mit quietschenden Reifen durch einen Parcours. Er wollte zeigen, wie gut er fahren kann. Statt des Führerscheins gab es aber einen Polizeieinsatz.

(Symbolfoto)
© 180610_aa_fahrschule

Freistadt – Dreimal war er bereits durchgefallen, beim vierten Antreten gab es wieder keinen Führerschein, dafür setzte es eine Anzeige wegen Sachbeschädigung: Ein 33-Jähriger hat am Dienstag bei der Fahrprüfung in Freistadt versucht, mit Rallye-Künsten zu beeindrucken. Das Auto nahm dabei Schaden, berichteten am Donnerstag mehrere Medien unter Berufung auf die Bezirksrundschau.

Der Afghane saß bei der Prüfung alleine im Auto und sollte einen abgesteckten Parcours fahren. Er driftete mit quietschenden Reifen um die Kurven. „Sowohl die Reifen als auch die Bremsen des Wagens sind kaputt“, zitierte die Bezirksrundschau Fahrschulchefin Marlene Auböck. „Als Begründung für seinen Ausraster gab er an, dass er allen zeigen wollte, wie gut er Autofahren könne.“

Andere Kandidaten, Prüfer und die Mitarbeiter der Fahrschule sollen sich aus Angst hinter Autos versteckt haben. Schließlich traf die Polizei ein und nahm den 33-Jährigen in Gewahrsam. Er wird wegen Sachbeschädigung angezeigt, teilte die Exekutive mit. (APA)

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