„Eiszeit“ auf der Autobahn: 15 Tonnen nach Unfall auf Straße

Ein Lkw-Fahrer, der Speiseeis transportierte, hatte offenbar einen Kollegen auf dem Pannenstreifen übersehen und prallte seitlich gegen den Lastwagen. Der Sachschaden beläuft sich auf eine viertel Million Euro.

(Symbolbild)
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Viernheim – Nach dem „Fischsterben“ auf der oberösterreichischen Innkreisautobahn am Donnerstag folgte Freitag früh die „Eiszeit“ auf einer hessischen Autobahn: Bei einem Unfall gerieten auf der A67 am Autobahndreieck Viernheim 15 Tonnen Speiseeis auf die Straße.

Nach Polizeiangaben hatte der 44-jährige Fahrer des Eistransports vermutlich einen Pannen-Lkw übersehen, der auf dem Seitenstreifen stand. Er sei seitlich gegen den stehenden Lastwagen geprallt, wobei die Wand des Eis-Lkw beschädigt wurde. Der Eis-Fahrer brach danach noch mit seinem Lastwagen durch die Schutzplanke und kam erst auf dem Grünstreifen zum Stehen. Beide Fahrer blieben unverletzt, den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 250 000 Euro. Während das Eis taute, sperrte die Polizei zwei Spuren in Richtung Süden. (APA/dpa)


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