Unterwegs in Südfrankreich: Die schönsten Seiten längst vergangener Zeiten

Die südfranzösischen Départements Ardèche und Lot mit ihren Flüssen Ardèche und Dordogne sind nicht nur erstrangige Tourismusdestinationen zum Schwimmen und Klettern, zum Campieren, Kanu und Rad fahren. Entlang ihrer Flussläufe sind auch prähistorische Fundstellen zu sehen.

Die natürliche Steinbrücke Pont d’Arc mit dem weißen Sandstrand zieht die Menschen an.
© Harald Sager

Von Harald Sager

Das muss man sich einmal vorstellen: „Uns trennt eine ebenso lange Zeitspanne von den Höhlenmalern von Lascaux wie diese von Chauvet“, sagt Sébastien Gayet vom Tourismusbüro Pont d’Arc Ardèche. Tatsächlich: Die Bilder von Lascaux, der wohl berühmtesten prähistorischen Fundstelle ihrer Art, werden grosso modo auf 18.000 Jahre geschätzt, jene der Chauvet-Höhle auf 36.000 Jahre. Der Speläologe, sprich Höhlenforscher, Jean-Marie Chauvet hat sie erst 1994 in der Ardèche-Schlucht, nahe der Kleinstadt Vallon-Pont-d’Arc, entdeckt. Ihr Eingang war vor etwa 21.500 Jahren verschüttet worden.

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