Uniformität als haarige Angelegenheit beim Außerferner Musikbund

Der Außerferner Musikbund hat Musikantinnen nahegelegt, langes Haar nicht offen zu tragen. Kapellen, die dies zuließen, mussten beim Bundesmusikfest mit Abzügen in der Marschmusikbewertung rechnen.

Beim Bundesmusikfest fand die Langhaarbindevorschrift nicht überall Gehör.
© Mittermayr

Von Helmut Mittermayr

Reutte –Uni-form nannten schon die alten Lateiner gleichartige Kleidung, um optisch einheitlich in der Öffentlichkeit auftreten zu können. Aus soziologischer Sicht symbolisiert Uniform das Dazugehören zu einer Gruppe. Trachten von Musikkapellen gehören ins selbe Fach. Ob und wie weit hier auch Haare gemeint sein könnten, das wurde vor und am Wochenende von einigen Musikantinnen durchaus auch emotional diskutiert, stand doch der Auftritt beim Außerferner Bundesmusikfest auf dem Programm.

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