„Gemeinde hat Freizeitwohnsitz geduldet“

Schauen die Tiroler Bürgermeister bei unerlaubten Freizeitwohnsitzen zu oft weg? Ein Fall vor dem Landesverwaltungsgericht offenbart große Versäumnisse.

16.218 gemeldete Freizeitwohnsitze gibt es in Tirol, vor allem bei unseren Nachbarn sind sie begehrt. Deshalb ist auch die vermutete Dunkelziffer von illegalen Freizeitwohnsitzen mit 10.000 sehr hoch.
© Thomas Böhm

Von Peter Nindler

Innsbruck –Intensiv werden derzeit im Land Beschränkungen für den Verkauf von Immobilien an Bürger aus anderen EU-Staaten geprüft. Das Modell soll nicht über das gesamte Land gestülpt werden, sondern regional greifen. Vor allem dort, wo es eine hohe Dichte an Freizeitwohnsitzen und Immobilienverkäufen an nicht in Tirol lebende Personen gibt und deshalb die Grund- und Wohnungspreise unaufhörlich in die Höhe schnellen. 16.218 erlaubte Freizeitwohnsitze scheinen in der Landesstatistik offiziell auf, dazu gibt es noch geschätzte 10.000 illegale.

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