Bis zu 150 Tote bei Schiffbruch vor Libyen

Bei einem Schiffbruch vor der Küste Libyens sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR bis zu 150 Menschen ums Leben gekommen. Weitere etwa 150 seien gerettet worden und würden nach Libyen zurückgebracht, teilte ein UNHCR-Sprecher am Donnerstag in Genf mit.

Libyen ist eine Drehscheibe für Flüchtlinge, von denen viele versuchen, in seeuntüchtigen Booten über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Das Flüchtlingshilfswerk und andere Hilfsorganisation haben wiederholt gefordert, auf dem Meer Gerettete nicht nach Libyen zurückzuführen. Sie würden dort unter unmenschlichen Bedingungen inhaftiert.


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