Mehr als nur ein Stadtflitzer: Die Vespa kommt wieder ins Rollen

Fast um jede Ecke düst eine Vespa. Der italienische Kultroller hat aber weit mehr Aufgaben als vor über 70 Jahren. Drei Vespa-Fans erzählen ihre Geschichte.

Die Teilnehmer der heurigen Pyhrn-Priel-Rallye in OÖ: auch zehn Tiroler waren mit von der Partie.
© Thomas Böhm

Von Manuel Lutz

Ohne Stress über die Straße „cruisen", dabei die Landschaft und die Umgebung genießen und dazu viele Geschichten erleben, die immer in Erinnerung bleiben und sich manchmal (leider) auch in der runden Karosserie verewigen. Eine wohl passende Erklärung, um das Gefühl eines Vespafahrers zu beschreiben. „Man hat maximal 24 PS, auf den Berg fährt man mit 60 km/h hinauf. Da genießt man alles viel mehr. Stress hat man keinen", ist für Markus Tomasini vom Mountainmen Vespa Club Innsbruck klar. Dieser Meinung ist auch der Innsbrucker Wolfgang Heinzle, der zuvor viele Jahre nur auf große Motorräder stieg: „Man ist nicht so schnell unterwegs. Es ist richtig italienisch, man hat viel mehr Zeit. Und das Freiheitsgefühl ist unglaublich." Eine Ausfahrt mit der Vespa bedeutet einfach, das „dolce vita" auf die Straße zu bringen. Da sind sich die beiden einig.

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