Schaufensterkrankheit: Nach 200 Metern geht nichts mehr

Wer an der Schaufensterkrankheit leidet, wird von Schmerzen im Bein zum Stehenbleiben gezwungen. Gustav Fraedrich, Leiter der Uniklinik für Gefäßchirurgie, erklärt, warum dabei das Risiko für einen Herzinfarkt größer ist als jenes einer Amputation.

Wer an der Schaufensterkrankheit leidet, bleibt nicht wegen der Auslage stehen.
© iStockphoto

Von Theresa Mair

Nach 200 Metern machen die Beine nicht mehr mit. Man muss stehen bleiben, warten, bis der Schmerz nachgelassen hat und kann erst dann weitergehen – die nächsten 200 Meter. Die regelmäßigen, von den muskelkaterartigen Schmerzen erzwungenen Stopps haben der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) den Namen Schaufensterkrankheit eingetragen. Es wird das Bild eines Schaufensterbummlers gezeichnet, der alle paar Meter anhält, um in die Auslage zu schauen.

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