Krach um Notarztsystem, Land beruft Krisengipfel ein

Massive Probleme und Unstimmigkeiten zwingen das Land zum Handeln. Matreis Bürgermeister Andreas Köll verteidigt das „Boden-Luft“-System.

Im Iseltal sollen Flugrettungsärzte außerhalb der Flugzeiten auch bodengebunden Dienst tun.
© Christoph Blassnig

Von Christoph Blassnig

Matrei i. O. –Bürgermeister Andreas Köll spricht gegenüber der TT von einer „endlich funktionierenden Notarztversorgung im Iseltal“. Seit 1. Juli ist das Flugrettungsunternehmen Knaus mit dem Hubschrauber Martin 4 wieder in Matrei stationiert und versorgt das Gebiet von St. Johann, Hopfgarten und Kals über Matrei bis nach Prägraten. Dass Notärzte der Firma Knaus seither außerhalb der Flugzeiten (bei Schlechtwetter und in der Nacht) zwar in Matrei vor Ort einsatzbereit waren, jedoch tatsächlich nicht zu bodengebundenen Einsätzen ausgerückt sind, erklärt der für die Notarztkoordination im Bezirk zuständige Mediziner Andreas Mayr folgendermaßen: „Es fehlen Verträge des Landes mit Knaus. Die Verantwortung dafür liegt in Innsbruck.“

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