Tausende Lkw-Lenker im ersten Halbjahr auf Tirols Straßen abgestraft

Bei zahlreichen Kontrollschwerpunkten zum Thema Schwerverkehr hat die Tiroler Polizei heuer unzählige Lkw-Fahrer abgestraft oder angezeigt: Sie missachteten unter anderem Geschwindigkeiten, Nachtfahrverbote oder Abstandsvorgaben.

(Symbolfoto)
© Daum

Innsbruck – Die Tiroler Polizei hat im ersten Halbjahr 2019 den Schwerverkehr auf den wichtigsten Verbindungen genauer unter die Lupe genommen und die Lenker bei mehreren Kontrollschwerpunkten überprüft. Dabei hagelte es Tausende Organstrafen und Hunderte Anzeigen. Einsatzorte waren insbesondere die Verkehrskontrollplätze am Brenner, in Radfeld, Kundl, Musau, Nauders und Leisach sowie die vielen sonstigen Kontrollplätze in den Bezirken.

Die Bilanz der Exekutive ist ernüchternd. Bislang wurden alleine 2006 Lkw-Lenker bestraft, weil sie das Überholverbot für Schwerfahrzeuge auf der Inntal- und der Brennerautobahn ignorierten. 385 Lenker erhielten dafür sogar eine Anzeige.

Nur minimal besser war das Ergebnis, was das Nachtfahrverbot zwischen 22 und 5 Uhr Früh betraf: 1193 Lkw-Lenker wurden wegen Überschreitung erwischt, 501 von ihnen fassten eine Anzeige aus, 692 kamen mit einem Strafzettel davon.

Auch beim Thema Abstand ereigneten sich immer wieder gefährliche Zwischenfälle, 3872 Mal griff die Polizei ein: 3249 Lenker wurden angezeigt, weil sie den Sicherheitsabstand von mindestens 50 Metern zum Vordermann nicht einhielten. 623 Lkw-Lenker mussten aus diesem Grund eine Strafe zahlen.

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Eine Vielzahl von Schwerfahrzeuglenkern wurde außerdem an Samstagen und Sonntagen auf verschiedenen Parkplätzen hinsichtlich der Verbringung der regelmäßigen Wochenruhe (mindestens 45 Stunden) in ihren Lkw überprüft. Dabei wurden insgesamt 29 Fahrer ertappt, die gegen die Auflagen verstießen.

Nicht viel besser fällt die Bilanz für Klein-Lkw-Lenker aus: Hier wurden bislang 5687 Fahrer abgestraft. Die festgestellten Übertretungen betrafen Geschwindigkeitsdelikte, Abstandsdelikte, Überladung, Ladungssicherung, technische Mängel und führten zu 4667 Anzeigen und 2176 Organstrafverfügungen. (TT.com)


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