Trendsport Bogenschießen: Mit dem Pfeil den Bogen rauskriegen

Entschleunigen mal anders. Das 3D-Bogenschießen verbindet Wandern in der Natur mit dem mentalen Fokus beim Umgang mit Pfeil und Bogen. Wir haben einen Parcours im Unterland besucht und den Trendsport ausprobiert.

Ruhige Hand und Konzentration. Bevor es ins Gelände geht, absolviere ich an der Scheibe meine ersten Schüsse mit Pfeil und Bogen.
© Vanessa Rachlé / TT

Text: Beate Troger

Nur der Bach plätschert leise. Bis auf meinen etwas angespannten Atem herrscht absolute Stille. Horizontal liegt der Bogen vor mir, mein Arbeitsgerät für die nächsten eineinhalb Stunden. Wir müssen uns erst anfreunden. Ich lege den Pfeil in die Auflagevorrichtung und stecke die Nocke, die Einkerbung am hinteren Ende, in die Bogensehne. Dann folgt schon meine erste Erkenntnis: Nein, man muss den Pfeil beim Spannen des Bogens gar nicht zwischen den Fingern festhalten. Ich ziehe also die Sehne des Pfeils auf und bin überrascht, wie natürlich der ergonomische Griff des Bogens in der Hand liegt. Dann versuche ich, auf das Rentier im Bachbett zu zielen. Es bleibt bei dem Versuch. Mit einem kurzen Zischen pfitscht der Pfeil zwar in etwa in die korrekte Richtung, aber gute 30 Zentimeter über das Schaumstofftier hinweg.

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