Reise nach Polen: Wo Wolf und Wisent noch in Ruhe leben dürfen

Im Bieszczady-Nationalpark streifen wilde Wisente, Bären und Wölfe durch die Landschaft. Die vom Menschen nahezu unberührte Natur im Südosten Polens geht aber auf ein düsteres Kapitel der Landesgeschichte zurück.

Eine Wisent-Herde trabt durch einen Bach.
© iStockphoto

Ruhig senkt er den Kopf und grast, schaut wieder auf, schnuppert kurz und grast weiter. Der junge Rothirsch steht auf einer Lichtung, keine 200 Meter entfernt. Er scheint vor Menschen keine Angst zu haben, auch dann nicht, wenn er den Abstand bis auf wenige Meter verringert. „Er heißt Karol“, sagt ein Mann, der in der Nähe mit einem Messer in der Hand vor einer Holzhütte sitzt. Der junge Hirsch sei zahm, sagt Waldemar Witkowski. Er kenne dessen Mutter schon viele Jahre. Ganz in der Nähe steht eine Hirschkuh im Gras. „Katerine“, ruft Witkowski. Das Tier kommt immer näher.

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