Förderpreis von Klockerstiftung an Bregenzerin Maria Anwander

Die Klockerstiftung zeichnet die Bregenzerin mit dem Förderpreis aus.

Anwanders Werke verhandeln die Frage nach dem Original.
© Anwander

Innsbruck –Die 1980 geborene Maria Anwander erhält den diesjährigen Förderpreis der Klockerstiftung. Dieser beinhaltet einen repräsentativen Ankauf sowie eine der Künstlerin gewidmete Ausstellung, die im Oktober in der Galerie Goldener Engl in Hall in Tirol eröffnet wird. Mit ihrem konsequent konzeptuellen Ansatz hat die Bregenzerin die Jury, bestehend aus dem ehemaligen Leiter der Landes-Kulturabteilung Benedikt Erhard, Künstler Martin Gostner, Albertina-Kuratorin Elsy Lahner und dem Direktor des Kunsthauses Bregenz, Thomas D. Trummer, überzeugt. Anwanders Arbeiten verhandeln Themen wie Aneignung, Autorenschaft, geistiges Eigentum oder die Frage nach Original und Kopie. Die Künstlerin bestritt Soloshows in der Kunst Halle Sankt Gallen oder im AC Institute in New York.

Der von Emmy Klocker gestiftete Kunstpreis wird alternierend als Hauptpreis und als Förderpreis vergeben; der Intention der Stifterin entsprechend wird er in den Bereichen Malerei und Skulptur vergeben, deren Begriffe zeitgemäß erweitert aufgefasst werden. Der letzte Förderpreis ging 2017 an die Osttirolerin Rosemarie Lukasser. (TT)

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