27. Blumencorso: 500.000 Blüten für Kirchberg

Die Vorbereitungen für den 27. Blumencorso am 15. August laufen auf Hochtouren. 30 Gruppen haben sich tolle Motive ausgedacht, 10.000 Besucher werden erwartet.

Im Vorjahr gab es beim farbenprächtigen Umzug durch das Ortszentrum von Kirchberg tolle Motive zu bestaunen.
© Michael Mader

Von Michael Mader

Kirchberg –An die 200 freiwilligen Helfer sind notwendig, um die 500.000 Blüten von Dahlien, Gladiolen, Gerbera und Sonnenblumen auf die Festwägen zu stecken. Bereits zum 27. Mal organisiert der Motorsportclub Unterland unter Obmann Paul Steindl den Kirchberger Blumencorso. „Am Anfang war es nur eine Gaudi, wir wollten das einmal ausprobieren und dann haben wir gesehen, dass es dafür einen großen Zuspruch gibt“, erinnert sich Steindl. Mittlerweile gibt es 30 Gruppen und die Veranstaltung lockt jedes Jahr zu Maria-Himmelfahrt 10.000 Zuseher in den Ort. Seit Monaten schon laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, damit alles für den großen Umzug am 15. August fertig wird. Tolle Highlights wie die neue „Fleckalmbahn“, „Peppa Wutz“ oder „Wicki und die starken Männer“ werden zu bewundern sein, verrät der Tourismusverband Kitzbüheler Alpen – Brixental.

Los geht es schon ab 11 Uhr mit bekannten Musikgruppen aus dem Alpenraum, ehe dann ab 15 Uhr die bunte „Flowerparade“ am Parkplatz des Gaisbergliftes startet und ins Ortszentrum führt. Gezogen von Oldtimern, Traktoren und Pferdegespannen. Begleitet wird der Festumzug von der BMK Aschau, den MK Kirchberg und Reith und den Brixentaler Noriker-Reitern. „Rund 60.000 Euro beträgt das Gesamtbudget für den Blumencorso“, verrät TVB-Geschäftsführer Christoph Stöckl.

Auch für heuer haben sich bereits 30 Gruppen angesagt.
© Michael Mader

Zwei Runden drehen die Teilnehmer im Ort, ehe die Motive in der Region geparkt werden und meist noch ein, zwei Tage bestaunt werden können. Der gemütliche Ausklang folgt dann beim Sommernachtsfest ab 17 Uhr im Ortszentrum mit der Band Die Innsbrucker Böhmischen sowie Julia Buchner und Julia Lindholm.

Nachdem es im vergangenen Jahr Kritik über in Feldern geparkte Autos gegeben hat, wurde das Verkehrskonzept überarbeitet. „Zum einen werben wir bei Gästen für die Anreise mit Bus und Bahn, zum anderen gibt es mehr öffentliche Parkplätze“, sagt Stöckl. Etwa bei der arena365 sowie bei Spar und Billa, wo offiziell geparkt werden dürfe. Busse werden zum Lagerhaus Kitzbühel und zur Talstation der Maierlbahn in Kirchberg ausgeleitet.


Kommentieren


Schlagworte