Explosionen bei Brand im Zillertal: Fremdverschulden nicht ausgeschlossen

Nach Mitternacht mussten die Zillertaler Feuerwehren am Donnerstag zu einem Großeinsatz ausrücken: Die Löscharbeiten gestalteten sich nicht nur schwierig sondern auch gefährlich.

Die Brandursache ließ sich nicht mehr klären, Fremdverschulden kann laut Polizei nicht ausgeschlossen werden.
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Hart im Zillertal – Ein Großeinsatz beschäftigte in der Nacht auf Donnerstag die Feuerwehren im Zillertal: Gegen 1.15 Uhr kam es aus unbekannter Ursache am Giessenweg in Hart zum Großbrand eines Wirtschaftsgebäudes. Im Inneren des Gebäudes ereigneten sich laut Polizei auch mehrere Explosionen. Aufgrund dessen und wegen eines drohenden Einsturzes des Gebäudes gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig.

Das Feuer konnte von den Feuerwehrleuten zum Glück trotzdem rasch unter Kontrolle gebracht werden. Dadurch wurde auch ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude verhindert. Im Gebäude befanden sich keine Tiere, auch Menschen wurden weder verletzt noch gefährdet. Am Gebäude entstand allerdings schwerer Sachschaden. Im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren Hart im Zillertal, Bruck am Ziller, Fügen und Schlitters mit insgesamt zehn Fahrzeugen und 65 Mann.

65 Feuerwehrleute standen im Einsatz.
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Fremdverschulden nicht ausgeschlossen

Die Brandermittler waren am Freitag vor Ort. Aufgrund der Spurenlage sei davon auszugehen, dass das Feuer in einem Abstellraum im Wirtschaftsgebäude ausgebrochen sein dürfte. Ein technischer Defekt kann laut Aussendung der Polizei vom Freitag ausgeschlossen werden. Das Gebäude wurde so schwer beschädigt, dass die genaue Brandursache nicht geklärt werden konnte. Auch Fremdverschulden können die Ermittler nicht ausschließen. (TT.com)

Während des Brandes ereigneten sich laut Polizei mehrere Explosionen.
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