Verfahren gegen HSV-Profi Jatta wegen falscher Identität

Im Fall des angeblich unter falscher Identität in Deutschland spielenden Fußballprofis Bakery Jatta hat das Bezirksamt Hamburg-Mitte ein Anhörungsverfahren eröffnet. Ein Schreiben mit Fragen des Amtes an den Offensivspieler des Zweitligisten Hamburger SV sei am Donnerstag verschickt worden, sagte eine Sprecherin am Freitag der deutschen Nachrichtenagentur dpa.

Nach Angaben des Bezirksamtes hat Jatta nun zwei Wochen Zeit, um Stellung zu den Vorwürfen zu nehmen. Es stehe ihm frei, dies auch in schriftlicher Form zu tun. Sollte sich der Verdacht auf Falschangaben bestätigen, droht dem Fußballprofi, der 2015 als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling aus Gambia nach Deutschland gekommen war, die Rücknahme der Aufenthaltsgenehmigung und letztlich auch die Abschiebung in sein Heimatland.


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