Eine Stadt, die sich jeden Tag selbst feiert: Dublin

Sie ist im Vergleich mit anderen nur eine kleine Hauptstadt. Doch wer Lebenslust gepaart mit Tradition und Geschichte erleben will, muss sie besuchen. Nicht umsonst sind die Iren stolz auf ihr Dublin.

Temple Bar - das Kult-Pub, das man in Dublin besucht haben muss.
© iStock

Von Wolfgang Otter

Eine besondere Lampe aus leeren Whiskyflaschen findet man im Jameson.
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Die Stimmung ist bedrückt. Die unverzichtbaren Wolken am Himmel passen zu den Worten des Museumsführers, der in eindrucksvollen Worten die Geschehnisse schildert, die sich in den historischen Mauern um uns herum abgespielt haben. Eine irische Fahne erinnert an jenen Ort, an dem die Rädelsführer des Osteraufstands 1916 hingerichtet wurden. Einer, der im Sterben lag, wurde sogar aus dem Lazarett noch hierhergeschleppt, um standrechtlich hingerichtet zu werden. Er schaffte es nicht mehr bis zur eigentlichen Hinrichtungsstätte und wurde an anderer Stelle erschossen, daher sind am Platz zwei Fahnen zu finden. Die Briten waren nicht zimperlich, wenn es um die Iren ging. Der beste Beweis dafür ist Kilmainham Gaol, das einstige Gefängnis von Dublin, das heute als Museum dient.

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