Innsbrucker Haie strahlen in neuer Kabine

„Wie man sich bettet, so liegt man“, sagt der Volksmund. Vielleicht gilt ja auch der Spruch „Wie/Wo man sich setzt, so spielt man“. Die Eish...

Bei den Innsbrucker Haien ist in der neuen Kabine mehr Farbe im Spiel.
© Michael Kristen

„Wie man sich bettet, so liegt man“, sagt der Volksmund. Vielleicht gilt ja auch der Spruch „Wie/Wo man sich setzt, so spielt man“. Die Eishockey-Cracks der Innsbrucker Haie nehmen in der neuen Saison auf jeden Fall auf neuen im Klub-Design gehaltenen Bänken Platz, um dann am Eis in der Erste Bank Liga tatkräftig ihren Mann zu stehen. Und nirgendwo trifft man sich schließlich öfter als in der Kabine, wo in beide Richtungen große Kräfte frei werden können. Auch hier gewinnt oder verliert man vor jedem Spiel oder in den einzelnen Drittelpausen Spiele.

„Eine Weltklasse-Kabine“, freute sich Haie-Oberhaupt Günther Hanschitz gestern bei der Einweihung über das neue Schmuckkästchen, das in Blau-Rot-Tönen glänzt – schließlich steckte man zuvor seit Eröffnung der Tiwag-Arena (2005) auf denselben Bänken die Köpfe zusammen.

Auch Haie-Coach Rob Pallin begrüßte, dass wieder mehr Farbe im Spiel ist im Haifischbecken. „Es ist schön, zu sehen, dass sich auch abseits des Eises etwas tut im Verein“, diktierte Pallin, ehe er 25 Cracks (darunter drei Torhüter) beim ersten Eistraining aufs Eis bat. Eine Gelegenheit, die sich ca. 150 Eishockey-Fans gestern nicht entgehen ließen. Der Blick ins Oval freute auch Neuerwerbung Caleb Herbert: „Es ist schön, zu sehen, dass Interesse in dieser Stadt da ist.“ Der 27-jährige Amerikaner versuchte wie alle anderen Cracks, nach der Sommerpause den „Rost“ von den Kufen zu bringen, aufregend sei die erste Einheit bei einem neuen Klub ohnehin immer.

„Jetzt ist es eine richtige Hockeykabine und wir haben auch mehr Stauraum“, schloss Routinier Flo Pedevilla den Kreis. Heute (10 Uhr) geht’s gleich weiter. (lex)

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