Gasangriff auf Hochzeit in Innsbruck? “Das war ein militärisches Zeug“

Die Hausverwalterin des Jägerheims war neben ihrer Tochter die einzige Tiroler Zeugin der Hochzeit mit 26 Verletzten. Die Frau ist überzeugt, dass die Gäste Opfer eines Gasangriffs wurden.

Die Hochzeit im Jägerheim endete am Abend des 13. Juli mit 26 Verletzten. Ein Großeinsatz war die Folge.
© zeitungsfoto.at

Von Thomas Hörmann

Innsbruck –„Das war zu hundert Prozent ein militärisches Zeug.“ Mit „Zeug“ meint Renate Deinhofer, Hausverwalterin des Jägerheims, Kampfgas. Und damit jene noch immer unbekannte Substanz, die am 13. Juli zum abrupten Ende einer tschetschenischen Hochzeit im Jägerheim führte. Wie berichtet, sind damals 26 Menschen – vor allem Fraue­n, aber auch Kinder und einige Männer – mit Atemwegsbeschwerden bis hin zur Bewusstlosigkeit und starken Kopfschmerzen zusammengebrochen und in der Klinik bzw. dem Haller Krankenhaus versorgt worden. Zumindest offiziell – inoffiziell dürfte es noch weit mehr Opfer gegeben haben. „Ich erfuhr, dass auch andere Hochzeitsgäste auf der Heimfahrt Herzbeschwerden und Zusammenbrüche erlitten haben.“ Deinhofer schätzt, dass etwa 50 bis 60 Gäste an den Auswirkungen der unbekannten Substanz litten.

Kostenlos registrieren und weiterlesen

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden

Kommentieren


Schlagworte