„Partyschiffe haben in der Arktis nichts zu suchen“

Laut dem Polarforscher Arved Fuchs sei die steigende Zahl der Kreuzfahrtschiffe in der Arktis eine Unart. Zudem fordert er ein strikteres Vorgehen, um Plastikmüll in den Meeren zu verringern.

Das Eis der Arktis schmilzt aufgrund des Klimawandels rasant.
© AP

Osnabrück — Der Polarforscher Arved Fuchs (66) hat den Kreuzfahrt-Tourismus in der Arktis kritisiert. „Die Zahl der Kreuzfahrtschiffe steigt — das ist die Krux. Je größer die Schiffe, desto problematischer wird es", sagte der Abenteurer aus Schleswig-Holstein der Neuen Osnabrücker Zeitung (Montag). „Partyschiffe haben in der Arktis nichts zu suchen."

Fuchs macht immer wieder mit extremen Touren zu Nord- und Südpol Schlagzeilen. Auf seiner aktuellen Mission, zu der er im Mai 2018 aufbrach, untersucht der Wissenschaftler im Nordpolarmeer die Belastung der Meere durch Plastik sowie Auswirkungen des Klimawandels. „Wir finden verendete Seevögel, die keine Nahrung mehr zu sich nehmen konnten, weil der Magen mit Plastik verstopft ist", sagte Fuchs der Zeitung. Er fordert von den Regierungen striktere Maßnahmen. (APA/dpa)

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