14-Jähriger geriet in Osttirol mit Angelrute in ÖBB-Stromleitung

Der junge Italiener erlitt bei dem Stromunfall in Strassen schwerste Verletzungen. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach München geflogen.

An diesem Bahnübergang in Strassen ereignete sich der Stromunfall.
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Strassen – Zu einem schweren Stromunfall kam es am Dienstagvormittag im Osttiroler Strassen, Gemeindebereich Hof. Dort betrat ein 14-Jähriger aus Italien gemeinsam mit einer weiteren Person gegen 10.30 Uhr den unbeschrankten Bahnübergang, nachdem die beiden an der Drau angeln waren.

Weil er seine voll ausgefahrene Fischerangel aus Kohlefaser geschultert trug, berührte der Jugendliche damit die Oberleitung der ÖBB und bekam einen heftigen Stromschlag. Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall. Der Jugendliche erlitt laut Polizei Sillian schwerste Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach München geflogen. Sein Begleiter blieb unverletzt.

Der Jugendliche wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.
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Im Einsatz standen die Feuerwehr Strassen, die Polizei Sillian, der Rettungshubschrauber Martin 4 sowie das Rote Kreuz Sillian.

Nicht betroffen von dem Stromunfall war der Zugverkehr. Aufgrund einer Baustelle wird die Strecke derzeit mit einem Schienenersatzverkehr bedient. (TT.com)

Teile der verschmorten Angelrute hingen nach dem Unfall in der Stromleitung.
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