Vater hielt Kleinkind in Nürnberg ins U-Bahn-Gleis

Der 26-Jährige hielt seinen vierjährigen Sohn in Richtung Gleisbett, damit dieser eine Kappe herausfischen konnte. Wegen heranfahrenden Zügen und er stromführenden Schiene war das Kind dadurch in Lebensgefahr.

Symbolfoto.
© AFP/dpa/Sven Hoppe

Nürnberg – Ein Vater hat in einer Nürnberger U-Bahn-Station sein vier Jahre altes Kind und sich selbst in Lebensgefahr gebracht. Nachdem dem Bub beim Aussteigen aus dem Zug die Mütze ins Gleisbett gefallen sei, habe ihn der 28-Jährige so gehalten, dass er die Kappe vom Gleis fischen konnte.

Der Bub sei nicht nur in Lebensgefahr gewesen, weil ein Zug hätte kommen können, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstag. „Er war der stromführenden Schiene gefährlich nahe“, betonte er. Eine Berührung mit der Stromschiene könne tödlich enden. Der Mann habe sich am Montagabend „unverantwortlich und höchst gefährlich“ verhalten. Ihn erwarte deshalb nun eine Anzeige. (APA/dpa)

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