Tiroler Politik rotiert: Land könnte Heli-Flotte reduzieren

Zu viele Rettungshubschrauber, zu viele medizinisch nicht notwendige Flüge: In der Landesregierung gibt es jetzt eine Debatte über weniger Helikopter.

Zusammen mit dem Hubschrauber des Innenministeriums sind im Winter bis zu 16 Rettungshubschrauber in Tirol stationiert, neun sind es derzeit im Sommer. (Symbolbild)
© Brunner Images | Philipp Brunner

Von Peter Nindler

Innsbruck – Nicht nur zwischen den Betreibern der in Tirol stationierten Rettungshubschrauber kracht es, weil sich der Salzburger Unternehmer Roy Knaus nicht an die 2015 ausgehandelte Vereinbarung mit seinen Kollegen hält. Jetzt hagelt es auch Kritik von außen. Laut Alpenverein steigt nämlich die Anzahl der medizinisch „nicht notwendigen“ Flugeinsätze rasant an, obwohl in zahlreichen Fällen andere Bergemöglichkeiten zumutbar seien. Allein im ersten Halbjahr 2019 wurden über die Alpenvereins-Versicherung bereits 1,5 Millionen Euro an Hubschrauberkosten bezahlt.

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