Thomas Larcher erhält Großen Österreichischen Staatspreis

Thomas Larcher erhält den Großen Österreichischen Staatspreis 2019. Die mit 30.000 Euro dotierte Auszeichnung wird dem Komponisten und Pianisten am 10. Oktober im Bundeskanzleramt überreicht, wie am Mittwoch mitgeteilt wurde. Larcher sei „ein Grenzgänger der Musik, der eine spezifische eigene Klangfarbe entwickelt hat“, wird Kulturminister Alexander Schallenberg zitiert.

Larcher wurde am 16. September 1963 in Innsbruck geboren und begann seine internationale Karriere vor allem als Interpret zeitgenössischer Werke. Später gründete er die Festivals „Klangspuren“ in Schwaz sowie „Musik im Riesen“ in Wattens, die wie seine Kompositionen seine Vielseitigkeit offenbarten. In seinem Oeuvre finden sich sowohl Werke für kleine wie große Formate, seine erste Oper „Das Jagdgewehr“ wurde im Vorjahr bei den Bregenzer Festspielen uraufgeführt. Vielfach wurde Larcher auch prämiert, beispielsweise 2018 mit dem mit 75.000 Euro dotierten „Prix de Composition Musicale“ in Monaco sowie dem mit 10.000 Euro dotierten Ernst-Krenek-Preis der Stadt Wien. Nun gesellt sich die höchste Kulturauszeichnung der Republik dazu.

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