Längenfeld war Zentrum der Dialektmusik

Ganz im Sinne des Ötztaler Kulturerbes belebte das Mundartfestival „mundARTgerecht“ mit 23 Musikgruppen das ganze Dorf.

Die Ötztaler Band „TyRoll“ spielte vor dem Aqua Dome.
© Dorn

Von Agnes Dorn

Längenfeld — Erstmals vor sieben Jahren organisiert, hat sich das Festival „mundARTgerecht" als eine Kultveranstaltung im Ötztal etabliert. 23 Bands von der Schweiz bis nach Ostösterreich haben einen ganzen Tag lang zwölf Gaststätten im ganzen Ort mit den unterschiedlichsten Musikstilen belebt.

Verena Wagner begeisterte mit eigenen Songs.
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„Das Festival ist eine Veranstaltung, die Leben ins Dorf bringt und die nur durch den Zusammenhalt im Dorf verwirklicht werden kann", zeigt sich die Organisatorin der Veranstaltung Florentine Prantl vom Verein Pro Vita Alpina überzeugt. Ohne die Sponsoren vor Ort (darunter der Ötztal Tourismus, die Gemeinde Längenfeld und ein Bierproduzent) und ohne die Wirte, die die Bühnen zur Verfügung stellen, wäre das Festival so nicht möglich, betont die Kulturarbeiterin in Richtung der lokalen Unterstützer.

Die beiden Musiker der bayerischen Band „Sauglocknläutn“ punkteten mit „klassischer“ Volksmusik bei ihren Zuhörern.
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Auch heuer sind wieder einige neue Musikgruppen dazugestoßen und mit dem kleinen Markt vor dem Gemeindeamt hat das Team von mundARTgerecht neue Wege beschritten. So waren auch die Tiroler Winzer, Ype's Choko Design und die Kooperative „Etztoler Original", mit ihren durchwegs heimischen Produkten vertreten. Das passt auch zum Gesamtkonzept der Veranstaltung, die als „Going Green Event" möglichst nachhaltig wirtschaften will. Begonnen hat das Festival kurz vor Mittag mit dem Flashmob „Krachorchester" auf der Ötztaler Bundesstraße vor dem Hotel Rita, von wo aus sich der Marsch mit der Musikgruppe John Blow in Gang setzte. Auch als Aktion gegen den starken Verkehr im Ötztal versteht Prantl diesen Auftakt des Festivals, der die Bundesstraße für zwölf Minuten in eine Konzertbühne verwandelt hat.

Julia Costa mit „Miseeu“ gaben vor der Pizzeria Tino’s Gas.
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