Land stutzt Heli-Dichte die Flügel: Drei Standorte weniger

Roy Knaus zieht sich im Sommer aus Osttirol zurück. Auch die Konkurrenz muss zwei Standorte aufgeben.

Weil die 2015 getroffene Vereinbarung nicht hält und zu viele Rettungshubschrauber in Tirol in der Luft rotieren, kam es zu einem Heli-Gipfel im Landhaus.
© Böhm

Innsbruck – Beim heutigen Heli-Gipfel haben sich die Betreiber der Notarzthubschrauber darauf geeinigt, dass künftig neun Maschinen wieder ganzjährig und sieben saisonal stationiert werden. Im Sommer werden deshalb drei Standorte zurückgefahren, darunter ab 2020 jener in Matrei in Osttirol von Roy Knaus. Zugleich werden die Unternehmer mit ihren Notärzten mithelfen, das bodengebundene Notarztsystem in Tirol zu unterstützen. Vor allem in Osttirol.

Für Gesundheits-LR Bernhard Tilg (VP) ist das einer der zentralen Fortschritte bei der Aussprache am Montagnachmittag. Das bisherige Abrechnungssystem bleibt aufrecht, das Land zahlt für die Grundversorgung aus der Luft 1,6 Mio. Euro. Verkehrsreferentin LHStv. Ingrid Felipe (Grüne) zeigte sich ebenfalls zufrieden. „Jährlich wird jetzt eine Evaluierung stattfinden.“ (pn)


Kommentieren


Schlagworte