Tiroler Wanderführer stürzte im Karwendelgebirge 70 Meter ab

Bei der Wanderung einer sechsköpfigen Gruppe stürzte der Tiroler auf der Fiechter Spitze in einer Rinne ab. Auch in Thierbach wurde ein Wanderer bei einem Absturz verletzt.

Symbolfoto.
© zeitungsfoto.at/

Thierbach, Mayrhofen – Zwei Bergsteiger wurden am Sonntag auf Tirols Bergen schwer verletzt und mussten per Rettungshubschrauber geborgen werden.

Im Karwendelgebirge stürzte ein heimischer Wanderführer bei einer Tour mit fünf Kollegen auf die Fiechter Spitze ab. Die Gruppe wanderte über die „Walderhorbalm“ zum „Hirschkopf“ und von dort über wegloses Gelände weiter bis zum Einstig in die „Felsige Steilrinne“ unterhalb der Fichter Spitze.

Etwa 100 Meter unter dem Gipfel wollte der 58-Jährige, der die Gruppe anführte, eine kurze Seilsicherung aufbauen, ein Haken war bereits eingeschlagen. Der Tiroler verlor den Tritt, rutschte aus und stürzte rund 70 Meter in einer steilen, felsdurchsetzten Rinne ab. Ein Gruppenmitglied setzte sofort einen Notruf ab, stieg zu dem Schwerverletzten ab und leistete Erste Hilfe. Der Notarzt versorgte anschließend den 58-Jährigen ehe er mit dem Rettungshubschrauber nach Innsbruck geflogen und in die Klinik eingeliefert wurde.

Wanderer stürzte beim Geocaching in Thierbach ab

Ebenfalls per Hubschrauber wurde am Vormittag ein Wanderer in Thierbach geborgen. Der 64-Jährige war mit seiner Ehefrau auf einer Geocaching-Tour in Richtung Gratlspitze unterwegs. Auf etwa 1650 Metern versperrte eine Felswand den direkten Aufstieg. Der Deutsche wollte diese umgehen und dazu einige Meter absteigen. Er hielt sich an einem Ast fest, dieser brach jedoch ab.

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Der 64-Jährige verlor das Gleichgewicht, stürzte etwa fünf Meter entlang des Bachbettes ab und blieb schwer verletzt liegen.

Seine Ehefrau setzte sofort einen Notruf ab. Nach einer kurzen Suche fanden die Einsatzkräfte die beiden Deutschen. Der Verletzte wurde in das Kufsteiner Krankenhaus eingeliefert. (TT.com)


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