In Rekordzeit geschafft: Kinderkrippe in Tulfes eröffnet

„Wir sind stolz darauf, was wir da in kurzer Zeit und mit relativ geringem Finanzaufwand von rund 50.000 Euro geschafft haben", sagt BM Mart...

Präsentierten die schmucken Räume der neuen Kinderkrippe „Regenbogen“ im alten Gemeindeamt: v. l. Leiterin Sandra Menghin, Verena Schgaguller, GR Christian Arnold und BM Martin Wegscheider.
© Domanig

„Wir sind stolz da­rauf, was wir da in kurzer Zeit und mit relativ geringem Finanzaufwand von rund 50.000 Euro geschafft haben", sagt BM Martin Wegscheider — und meint damit die neue Kinderkrippe in Tulfes, die gestern offiziell aufgesperrt hat.

Die Vorgeschichte ist ungewöhnlich: 2015 übersiedelte das Gemeindeamt in die Schmalzgasse, die alten Räume in der Herrengasse standen seither leer. Ursprünglich hätte das Gebäude, in dem derzeit auch noch die Feuerwehr untergebracht ist, ja abgerissen und am selben Standort ein neues Feuerwehrhaus errichtet werden sollen. Nachdem aber die Entscheidung gefallen war, den Gerätehaus-Neubau im Westen der Gemeinde zu realisieren (Eröffnung am 13. Oktober), stellte sich die Frage der Nachnutzung.

Da der Ruf nach einer Kinderkrippe immer lauter wurde, kam die Idee auf, das alte Gemeindeamt hier als Übergangslösung zu nützen. Der Beschluss fiel im Mai, die blitzartige Umsetzung erfolgte über den Sommer mit vollem Einsatz und viel Eigenleistung — u. a. von den Ausschuss-obleuten Christian Arnold (Bauausschuss) und Karin Markart-Bachmann (Familie) sowie dem Personal um Krippenleiterin Sandra Menghin.

Selbst ein Rohrbruch samt Wasserschaden konnte den Umbau in Rekordzeit nicht stoppen. Mit zwölf Plätzen für Kinder von 18 Monaten bis drei Jahren ist der Bedarf vorerst gedeckt, schon nächstes Jahr soll aber eine zweite Gruppe starten. „Das Land hat die Krippe auf fünf Jahre genehmigt", so Wegscheider, „das verschafft uns Luft. Denn wir werden um einen komplett neuen Kindergarten mit Krippe nicht herumkommen." (md)


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