Tirol in den Köpfen vereinen

Bozen – Anlässlich des gestrigen Tages der Autonomie in Bozen, bei dem auch der Zerreißung Tirols vor 100 Jahren durch den Friedensvertrag v...

© APA/dpa/Sina Schuldt

Bozen –Anlässlich des gestrigen Tages der Autonomie in Bozen, bei dem auch der Zerreißung Tirols vor 100 Jahren durch den Friedensvertrag von St-Germain gedacht wurde, appellierte Landeshauptmann Günther Platter an das Gemeinsame. „Vielleicht gibt es immer noch eine Trennung von Tirol und Südtirol auf dem Papier. Solange wir es aber schaffen, unsere beiden Länder in den Köpfen und Herzen aller Tirolerinnen und Tiroler zu vereinen, gibt es nur noch ein gemeinsames Tirol.“ Außerdem, so Platter in seinem Rückblick auf die leidvolle Geschichte Südtirols nach der Annexion Italiens, grenze es eigentlich an ein Wunder, dass es trotz jahrzehntelanger Unterdrückung, trotz Faschismus, Nationalsozialismus und Zwangs-Italianisierung den Tirolern südlich des Brenners gelungen sei, „ein derart florierendes Land aufzubauen, die eigene Kultur zu erhalten und den sozialen Zusammenhalt zu sichern“. (TT)

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