Nach Schadenersatzklage: Bergretter wollen sich absichern

Ein Italiener klagte auf Schadenersatz wegen eines angeblich missglückten Einsatzes, obwohl er Hilfe ablehnte. Mit einem speziellen Formular will die Bergrettung künftig vorbeugen.

Am Mittwoch mussten landesweit Bergretter zu spektakulären Bergungen ausrücken (Symbolbild).
© ZOOM.TIROL

Von Benedikt Mair

Innsbruck, Kirchdorf i. T., Kaunertal, Kühtai – Für viel Aufregung hat zu Beginn des Sommers ein Fall aus Osttirol gesorgt. Bereits im September 2018 verletzte sich ein Italiener bei einem Sturz im Wildpark Assling. Als die Bergrettung anrückte, schickte er sie wieder weg. Anfang Juni 2019 dann die Wendung. Nicht nur, dass der 40-Jährige die Rechnung für den Einsatz in Höhe von 660 Euro nicht zahlen wollte. Er drohte mit einer Schadenersatzklage – wegen unterlassener Hilfeleistung.

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