Achtung bei Menstruations-Apps: Daten werden mit Facebook geteilt

Die britische Organisation Privacy International warnt vor Perioden-Trackern in App-Form. Sie teilen Daten ihrer Nutzerinnen, ohne vorher nachzufragen.

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London — Viele Frauen zeichnen digital auf, wann sie ihre Periode haben. Dazu gibt es auf dem Markt unzählige Apps. Nun hat die britische NGO Privacy International einen ausführlichen Test darüber gemacht, wie solche Menstruations-Apps mit den Daten ihrer Nutzerinnen umgehen. Das erschreckende Ergebnis: Bis auf eine App teilen die meisten die Informationen mit Facebook.

So teile zum Beispiel die „Maya App" — sie ist laut der Internetplattform futurezone bisher von rund fünf Millionen Frauen heruntergeladen und installiert worden — die Daten bereits mit Facebook, wenn man die App nur öffnet. Dafür muss man zuvor nicht einmal etwas angekreuzt oder den Nutzungsbedingungen zugestimmt haben. Gesammelt werden von den Apps Daten über den Gesundheitszustand, das Sex-Leben sowie die Stimmung.

Laut Privacy International sei es fraglich, ob Unternehmen solche Daten in dieser Ausführlichkeit sammeln, geschweige denn sie mit Dritten teilen dürfen. (TT.com)


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