Autoknacker richteten 240.000 Euro Schaden an: Auch in Tirol aktiv

Dem Tiroler Landeskriminalamt gelang in Zusammenarbeit mit der deutschen Polizei die Ausforschung zweier Serieneinbrecher, die eine regelrechte Spur der Verwüstung hinter sich herzogen und dabei enormen Schaden anrichteten.

(Symbolbild)
© Georg Köchler

Raum Innsbruck – Die Ermittler des Tiroler Landeskriminalamts kamen vor einigen Monaten auf die Spur zweier moldawischer Serien-Einbrecher, die sich vor allem auf Einbrüche in hochwertigen Fahrzeugen spezialisiert hatten. Die Polizei konnte den zwei Moldawiern im Alter von 25 und 29 Jahren nach umfangreichen Spurenabgleichen und Nachforschungen 33 Autoeinbrüche mit einer Gesamtschadenssumme von mehr als 240.000 Euro nachweisen.

Die Männer waren demanch im gesamten Bundesgebiet, unter anderem auch im Raum Hall in Tirol und Schwaz aktiv. Konkret werden sie verdächtigt, seit Februar 2019 durch Einschlagen einer Seitenscheibe bzw. Aufschneiden der Karosserie im Türgriffbereich in Fahrzeuge eingebrochen und Lenkräder, Airbags, Multimediageräte und andere Bauteile gestohlen zu haben. In wenigen Fällen montierten die Täter auch die Stoßstange, die Frontscheinwerfer oder sämtliche Bereifung ab.

Täter in Deutschland in Haft

Um die beiden Verdächtigen dingfest zu machen, war internationale Polizeiarbeit nötig: Mit Hilfe der deutschen Ermittlungsbehörden, konkret der Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm K2, konnte der 25-jährige Beschuldigte wenige Tage nach den Einbrüchen in Tirol in Deutschland während einer weiteren Tat festgenommen werden. Der 29-jährige Beschuldigte wurde aufgrund einer europaweiten Festnahmeanordnung der deutschen Behörden bei der Einreise nach Moldawien festgenommen.

Derzeit sind die beiden Beschuldigten in Deutschland inhaftiert – dort werden ihnen sieben gleichgelagerte Einbruchsdiebstähle zur Last gelegt. In Deutschland wurden Fahrzeugteile im Wert von über 30.000 Euro gestohlen. (TT.com)

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