Nach tödlichem Hundebiss in Wien: Frau wieder mit Hund unterwegs

Einer Hundebesitzerin, deren Rottweiler vor einem Jahr ein Kleinkind totgebissen hatte, wurde der Besitz eines Hunde lebenslang verboten. Nun sah man sie beim Spazierengehen mit einem Hund.

Symbolbild.
© Shutterstock

Wien – Vor einem Jahr wurde in Wien-Donaustadt ein 17 Monate altes Kleinkind von einem Rottweiler totgebissen. Die Besitzerin, die beim Zwischenfall betrunken war, wurde daraufhin mit einem lebenslangen Hundehalteverbot belegt. Nun wurde die Frau allerdings beim Spaziergang mit einem Vierbeiner gesichtet, wie Heute am Mittwoch berichtete.

Die zuständige Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) zeigte sich empört und sprach gegenüber dem ORF Wien von einer Strafe in Höhe von bis zu 20.000 Euro. Der Hund soll einem Bekannten der Frau gehören. Auch ihm droht eine entsprechende Pönale. Der städtische Veterinärdienst sei außerdem angewiesen worden, die Frau noch öfter hinsichtlich der Einhaltung von Auflagen zu kontrollieren als bisher, hieß es. (APA)

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