Rinderhof in Vorarlberg wegen TBC-Verdachts gesperrt
Wegen des Verdachts auf Rinder-TBC ist am Mittwoch ein Bauernhof im Vorarlberger Walgau vorläufig gesperrt worden. Derzeit liefen Untersuchungen, ob weitere Tiere des Bestands betroffen sind, teilte das Land in einer Aussendung am Donnerstag mit. Landesrat Christian Gantner (ÖVP) sicherte dem betroffenen Betrieb rasche Hilfe aus dem Tiergesundheitsfonds zu.
In der Folge müssten möglicherweise Höfe untersucht werden, die im vergangenen Jahr mit dem betroffenen Betrieb in Kontakt standen, etwa durch Viehzukauf oder auf einer Alpe. Laut Landesveterinär Norbert Greber treten Verdachtsfälle wiederholt bei der Schlachtuntersuchung durch Tierärzte auf. Neben den jährlichen Bestandsuntersuchungen in gefährdeten Gebieten sei diese Maßnahme wesentlich, um Verdachtsfälle aufzudecken.
In Vorarlberg wurden Anfang des Jahres rund 8.000 Rinder, die den Sommer in TBC-Risikogebieten auf der Alp verbracht haben, von 725 Höfen auf den Erreger getestet. Zwei Betriebe mussten wegen TBC-Verdachts gesperrt werden, in einem weiteren wurden alle Tiere sondergeschlachtet.
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