Vision einer Stadtseilbahn von der Markthalle nach Gramart

Michael Prachensky ist bekannt für seine durchaus unkonventionellen Ideen und Vorschläge. Am Freitag präsentierte der Seefelder Architekt be...

Geht es nach Michael Prachensky, soll bei der Markthalle die Talstation für eine Seilbahn über Hötting bis nach Gramart stehen.
© Daum

Michael Prachensky ist bekannt für seine durchaus unkonventionellen Ideen und Vorschläge. Am Freitag präsentierte der Seefelder Architekt bei der Markthalle seine Visionen für Innsbruck. Die sieht er als Input für den laufenden Ideenwettbewerb „Europan", bei dem europaweit junge Stadtplaner und Architekten Konzepte für den Bereich zwischen Marktplatz und Universitätsbrücke entwickeln. Er selbst sei mit 75 leider zu alt, um an dem Ideenwettbewerb teilzunehmen, die Altersgrenze liegt bei 40 Jahren.

Prachensky schwebt unter anderem eine Stadtseilbahn mit Talstation bei der Markthalle vor. Von dort soll es über den Inn zum botanischen Garten („Die Erschließung von Hötting ist ja eine Katastrophe") und den Planötzenhof gehen. Dort sieht Prachensky neben einem Panoramarestaurant eine Ausstellungshalle für zeitgenössische Kunst — „so was fehlt in Innsbruck". Die Bergstation soll in Gramart sein, das für Prachensky „das zukünftige Siedlungsgebiet für Innsbruck ist, wo leistbarer Wohnbau realisiert werden kann". Die Seilbahn sei schnell und preiswert. Kosten konnte er bei der Projektpräsentation nicht nennen — nur so viel: „Das ist billiger als jede Straße da rauf."

Die alte Markthalle selbst sei ein sehr schöner Jugendstilbau, „nur innen vergammelt. Das könnte schön saniert werden." Neben einer Dachterrasse und einer Rolltreppe in die Galerie, wo er altes Handwerk ansiedeln würde, möchte er bei der Markthalle eine Photovoltaik­anlage realisieren.

Zum Schluss der Marktplatz: Der soll bespielbar bleiben, wie er ist. (dd)

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