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Khol zu Türkis-Blau II: „Kickl als Klubchef nicht zu akzeptieren“

Trotz Ibiza-Videos und rechter „Einzelfälle“ – wenn das Hindernis Herbert Kickl überwunden wird, ist für den früheren ÖVP-Spitzenpolitiker Andreas Khol eine Neuauflage von Schwarz-Blau möglich.

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Andreas Khol war einer der ÖVP-Architekten von Schwarz-Blau I. Für ihn gibt es zwischen ÖVP und FPÖ weiter die größte Schnittmenge.
© Holzner

Wien – In der ÖVP werden zwar Hürden für eine Neuauflage einer Koalition mit der FPÖ aufgebaut, aber die Fortsetzung der rechtskonservativen Regierung wird auch nach dem Ibiza-Video und den zahlreichen rassistischen und antisemitischen Einzelfällen nicht ausgeschlossen. Einer der Architekten von Schwarz-Blau I, der frühere ÖVP-Klubobmann und Nationalratspräsident Andreas Khol, legt sich aber fest: Der frühere FPÖ-Innenminister Herbert Kickl darf keine zentrale Rolle in seiner Partei mehr spielen. Das heißt: Kickl könne nicht nur kein Minister mehr sein, sondern auch nicht Klubobmann oder einer der drei Nationalratspräsidenten.


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