Junge Menschen in Notlagen: Lange Wartezeit in Tiroler Einrichtungen

Von emotionaler Vernachlässigung bis zur Gewalterfahrung: Mit dem größeren existenziellen Druck nehmen Konflikte in Familien zu.

Helena Zengel brilliert im Film „Systemsprenger“, der ab 27. September im Leokino läuft.
© Filmladen

Von Brigitte Warenski

Innsbruck — Die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen in Notlagen sind sehr unterschiedlich und oft sehr speziell. „Daher ist es total wichtig, eine Einrichtung zu finden, in der individuell gearbeitet wird, und an diesen Plätzen mangelt es oft in Tirol", erzählt Maria Petersen, Leiterin der Sozialberatungsstelle Chill Out. Um zu vermeiden, dass Jugendliche — die zum Großteil traumatisiert sind — von Einrichtung zu Einrichtung weitergereicht werden, „haben wir z. B. gerade jüngst bei einer Klientin ein Jahr lang nach einem adäquaten Unterstützungsplatz gesucht".

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