Spitalsfinanzen: Rechnungshof fordert mehr Transparenz von Ländern

Allein in Tirol fließt eine Milliarde Euro ins Gesundheitswesen, vor allem in die Spitäler. Der Rechnungshof ortet österreichweit ein undurchsichtiges System.

Die Spitalfinanzierung ist nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln und die Vergleichbarkeit zwischen den Ländern kaum gegeben.
© APA (Archiv/Fohringer)

Von Peter Nindler

Innsbruck – In einem vorliegenden Rohbericht bemängelt der Bundesrechnungshof mangelnde Transparenz in der österreichischen Spitalfinanzierung. Mit der während der Gesundheitsreform 2013 eingeführten Finanzzielsteuerung sollte eine Kostendämpfung von 3,4 Milliarden Euro erreicht werden. Das ist aber nur zum Teil gelungen, vielmehr kritisiert der Rechnungshof, dass eine nachvollziehbare, transparente Bewertung der von den Ländern zur Erreichung der Finanzziele zu leistenden Beiträge fehle. Der Voranschlag für den Gesundheitsfonds im Land Tirol beträgt für heuer 1,075 Mrd. Euro, im Vorjahr verzeichneten die neun öffentlichen Krankenanstalten einen Betriebsabgang von 75,5 Mio. Euro.

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