Merkel trifft in Iran-Krise Trump und erstmals Rouhani

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird am Rande der UN-Generaldebatte in New York am Dienstag zu kurzfristig anberaumten bilateralen Treffen mit US-Präsident Donald Trump und dem iranischen Staatschef Hassan Rouhani zusammenkommen. Das teilte ein Sprecher der Bundesregierung mit. Merkel hält sich seit Sonntagabend in New York auf.

Es gibt Spekulationen darüber, dass es am Rande der alljährlichen Debatte der Staats- und Regierungschefs auch ein bilaterales Treffen zwischen Trump und Rouhani geben könnte. Der französische Staatschef Emmanuel Macron hatte am Montag angekündigt, ein solches Treffen vermitteln zu wollen.

Trump hielt am Dienstagvormittag (Ortszeit) eine Rede vor der UN-Vollversammlung, Rouhani wird dort am Mittwoch sprechen. Der US-Präsident hat ein Treffen mit Rouhani nicht ausgeschlossen - trotz der Luftangriffe von Mitte September auf zwei saudiarabische Ölanlagen, für welche die USA dem Iran die Verantwortung zuweisen.

Durch diese Angriffe hatten sich die Spannungen zwischen Washington und Teheran zuletzt nochmals massiv verschärft. Als Antwort kündigte die US-Regierung an, ihre Streitkräfte in der Region erneut zu verstärken.

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